Geschrieben von Herr Dave Al Hahbare

Das Umzugsunternehmen zieht ihr Hab und Gut in die neue Wohnung um und nun ist es passiert: Die Lieblingsvase ist kaputt. Doch nun kommt die Frage auf: wer haftet dafür? Nun muss man zuerst feststellen wer den Umzugskarton gepackt hat. Wurde er von Ihnen selbst gepackt, dann müssen Sie in diesem Fall selbst dafür zahlen. Ist dieser jedoch vom Umzugsunternehmen gepackt worden muss dieser den Schaden aufkommen. Im Gesetzt sieht es wie folgt aus: Der Frachtführer ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist auf Umständen beruht, die der Frachtführer auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte. Falls der Frachtführer jedoch die Umstände hätte verhindern können, muss dieser entweder den Zeitwert des Gegenstands ersetzten oder wie gesetzlich vorgegeben eine Grundhaftung von derzeit 620 Euro pro Kubikmeter Transportgut leisten, bei Totalschaden. Falls Gegenstände von höherem Wert transportiert werden sollten, wie Gemälde, Statuen, teure Erbstücke oder antike Möbel, dann sollte man vorsichtshalber eine erweiterte Transportversicherung abschließen. Diese Zusatzversicherung kann direkt über das Transportunternehmen abgeschlossen werden und wird selbst immer von den Mitarbeitern vorgeschlagen. Sollten nach dem Transport Schäden entdeckt werden gelten nach dem Umzugsrecht bestimmte Fristen beim Melden für Schäden:

  • Offensichtliche Schäden sind innerhalb eines Tages zu melden, am besten noch direkt an demselben Tag auf dem Lieferschein zu bemerken
  • Nicht offensichtliche Schäden sind innerhalb von 14 Tagen zu melden

 

Apropos nicht versichert in der Transportversicherung sind:

  • Bargeld und Münzen
  • Briefmarken
  • Wertpapiere oder Urkunden
  • Lebende Tiere und Pflanzen
  • Edelmetallen, Juwelen und Edelsteinen

 

Besonders zu erwähnen sind Schäden bei „unabwendbaren Ereignissen“. Darunter versteht man, dass man bei Naturgewalten (Sturm, Erdbeben), Schäden durch Dritte (Unfallflucht) oder mangelhaftem Versicherungsschutz nicht versichert ist.

Lassen Sie sich ausführlich über die Haftungsbestimmungen von Ihrem Umzugsunternehmen des Vertrauens beraten um für den nächsten Umzug gewappnet zu sein.

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Geschrieben von Daniela Lang

Heftige Regenfälle, Überschwemmungen und starke Schneefälle: die Natur ist unberechenbar und auch in Deutschland kommt es immer öfter zu massiven, heftigen Wetterkapriolen. Gerade Schnee und Regen setzen Mietern wie Hausbesitzern dabei immer wieder stark zu.

Um das eigene Haus gegen Elementarschäden zu versichern können Sie Ihre Wohngebäudeversicherung um den Baustein Elementargefahren erweitern. Der Versicherer übernimmt dann im Schadensfall die Kosten für: Reparaturen, Trockenlegen und Sanieren, Abriss- wenn nötig, Wiederaufbau eines gleichwertigen Hauses etc.

Als Mieter können Sie Schäden an Einrichtungsgegenständen durch den Baustein Elementar in der Hausratversicherung absichern. Der Versicherer übernimmt dann die Kosten für Reparatur oder erstattet den Wiederbeschaffungspreis des zerstörten Inventars.

Rufen Sie mich gerne an. Von mir erhalten Sie die richtige Absicherung.

Ihre Finanzexpertin

Daniela Lang

 

 

 

 

 

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Ernst Rose Pixelio
Geschrieben von Helmut Lindemann

Was machen, wenn die normale Rente nicht ausreicht und Ersparnisse nicht so üppig sind? Viele Immobilienbsitzer haben in den zurückliegenden Jahren jede Mark und jeden Euro in Ihre Immobilie investiert. Auf der Strecke blieb die Altersabsicherung in Form von Ersparnissen und das macht sich heute bemerkbar.

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